Ein ganz normaler “perfekter” Tag

von
leckeres Frühstück im Strandkorb

Leckeres Strandkorb-Frühstück im Hotel Genueser Schiff mit Andrea Gastager und Philipp Brandt. © TA.SH

Nach gerade mal fünf Stunden Schlaf klingelte mein Wecker. Im normalen Leben hätte ich mich noch einmal umgedreht und das mir sehr bekannte Alarmsignal einfach ausgeschaltet. Nur noch ein paar Minuten! Aber nicht hier im Hotel Genueser Schiff. Als ich meine Augen das erste Mal vorsichtig öffnete, dachte ich, dass ich noch träumen würde. Ein freier Blick auf die Ostsee mit der glühenden Sonne am Himmel. Egal, wie müde oder erschöpft man ist, bei diesem einmaligen Anblick bleiben das breite Grinsen und die gute Laune einfach nicht aus. Wie mit Koffein vollgepumpt springe ich aus dem gemütlichen Bett und freue mich schon jetzt auf das gemeinsame Frühstück im Strandkorb. Was für ein perfekter Start in diesen Tag!

Hohwachter Flunder - 370 m² große Seeplattform aus Eichenbohlen. Die tragende Stahlkonstruktion ist an einem ca. 24m hohen Stahlpylon aufgehängt, der gleichzeitig der Blickfang dieser Attraktion ist.

Hohwachter Flunder – 370 m² große Seeplattform aus Eichenbohlen. Die tragende Stahlkonstruktion ist an einem ca. 24 m hohen Stahlpylon aufgehängt, der gleichzeitig der Blickfang dieser Attraktion ist. © TA.SH

Frisch gestärkt geht es am Strand Richtung “Flunder”. Grit Wenzel steht schon auf der Flunder und wartet auf uns. Wer sich gerade fragt, warum sie auf einer Flunder steht, dem helfe ich gerne weiter: Es ist eine Seeplattform in Form eines Plattfischs – daher ihr Name: “Hohwachter Flunder”. “Ein imposantes Bauwerk”, denke ich, als wir schon einen Wunschstein von Grit in die Hand gedrückt bekommen. Morgens um 9:30 Uhr und ein Wunsch frei. Wer kann das schon von sich behaupten?

Grit hatte im Vorwege ein großes Geheimnis um die Tour-Stopps in der Hohwachter Bucht gemacht. Aufgeregt fragen wir, wo es jetzt hingeht und wen wir treffen. Mit einem Lächeln antwortet sie: “Ich kümmere mich heute Morgen um Sie und zeige Ihnen meine Region.” Im nächsten Moment sitzen wir auch schon im Auto und fahren ihr gespannt hinterher.

über den Wolken der Hohwachter Bucht

Über den Wolken der Hohwachter Bucht auf dem Aussichtsturm “Hessenstein”. © TA.SH

Als wir in eine grüne Allee einbiegen, baut sich ein imposanter Turm vor uns auf. Wir erfahren, dass wir beim geschichtsträchtigen Aussichtsturm “Hessenstein” auf dem Pilsberg angekommen sind. Natürlich können wir es gar nicht erwarten, den Riesen zu besteigen. So viel sei verraten: Wer einen einzigartigen Ausblick über die Hohwachter Bucht haben möchte, ist hier genau richtig. Dort verrät uns Grit Wenzel auch, dass wir gerade im Grafenwinkel sind – so genannt, weil es hier zahlreiche prächtige Gutshäuser und Schlösser gibt. Kleiner kulinarischer Tipp am Rande: das Forsthaus Hessenstein!

Shopping-Center a la Gut Panker

Shopping-Center à la Gut Panker © TA.SH

Diese Situation kennt jeder Mann: Die Freundin sagt, “wir gehen am Samstag gemeinsam einkaufen”. Genau daran dachte ich, als Andrea Gastager und Grit Wenzel den Begriff “Shopping” fallen ließen. Ich hatte das Bild von zwei Frauen im Kopf, die mit zig Mitstreiterinnen durch gefühlt 1.000 Geschäfte rennen. Und natürlich die Männer, die verwirrt nach ihrem “Frauchen” suchen.

verliebte Müncher am See

Verliebte Münchener am See © TA.SH

NICHT so auf Gut Panker… Hier gibt es Verliebte am See, schicke kleine Kunstgalerien, Platz zum Entspannen und Durchatmen. Ich glaube, ab heute löst das Wort “Shopping” bei mir ein Glücksgefühl aus.

Bürgermeister Dirk Sohn

Bürgermeister Dirk Sohn mit Philipp Dornberger vor dem Rathaus. © TA.SH

Hein Lüth alias Jochen

Hein Lüth alias Jochen mit seinem Doppelgänger. Beide sind durch und durch echte Lütjenburger. © TA.SH

Jetzt auf nach Lütjenburg zum Bürgermeister! Wir werden sehr herzlich von Dirk Sohn empfangen und es ist überraschend auch noch “Hein Lüth”, der Stadtausrufer (alias Jochen Sauvant, der Bauhofleiter) dabei. Nach einem kurzen Gespräch, geht es auf die Straße durch die Stadt Lütjenburg, die mit ihren kleinen Gasssen, Fachwerkhäusern bis hin zu den Straßenlaternen wie eine Freilichtmuseum aussieht. Natürlich sorgt “Hein Lüth” für Aufregung. Nach vielen Urlaubsfotos mit Gästen aus ganz Deutschland sind wir beim PUR für eine kleine Stärkung angekommen. Jetzt weiß ich, dass “Hein Lüth” hier ein Superstar ist.

Philipp Dornberger und David Depenau - VORHER

Philipp Dornberger und David Depenau – VORHER © TA.SH

Nach unserem Besuch der Ferienanlage Weissenhäuser Strand geht es gemeinsam mit David Depenau zur neuen Wakeboard- und Wasserski-Anlage. Ganz nach dem Motto “erst die Arbeit und dann das Vergnügen”. Dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch.

etwas schneller als gedacht - NACHHER

Etwas schneller als gedacht – NACHHER © TA.SH

Natürlich kann ich es mir nicht verkneifen, ganz selbstbewusst ein paar witzige Sprüche zu klopfen. Dann geht’s los und in diesem Fall lasse ich einmal Bilder sprechen. Die Versionen “VORHER” und “NACHHER” beschreiben die Situation besser als unzählige Worte. Es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht, diese interessante Sportart mal auszuprobieren und zu erkennen, dass ich doch nicht alles kann. Herzlichen Dank für die einzigartige Erfahrung.

an der Container-Bar mit Gerald Henningsen

An der Container-Bar mit Gerald Henningsen. © TA.SH

Wer denkt, dass das Schloss Weissenhaus nur ein weiteres schickes Hotel ist, der ist gewaltig auf dem Holzweg. Beim Betreten der Rezeption fällt mir sofort auf, dass es sich hier um ein wirkliches Herzensprojekt handelt, was sich bis ins kleinste Detail widerspiegelt. Es ist ein ganzes Dorf, das mit viel Liebe restauriert und wieder aufgebaut wurde. Einerseits kleine persönliche Häuschen mit Zimmern und Suiten und anderseits Wohnhäuser, in denen die Einwohner leben. Als uns Gerald Henningsen mit dem Golfcaddy durch die gesamte Ortschaft fährt und tiefe Einblicke in die Geschichte gibt, verstärkt sich dieser Eindruck noch weiter. Andrea Gastager und ich kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ob es das Bootshaus, das Schloss, die Waldtherme und die vielen weiteren Wohlfühlplätzchen sind. Was mir besonders gut gefallen hat, sind nicht nur die liebevollen Gebäude und Details, sondern auch die Menschen dahinter, die so etwas ausmachen. Ich hatte das Gefühl, dass alle Leute, die wir dort trafen (Mitarbeiter, Gäste und Besucher) auf dem Boden geblieben sind und nicht abgehoben. Die Stimmung ist sehr gut und das lag nicht nur an dem außerordentlich sympathischen Gerald Henningsen, sondern auch an dem Insider von Andrea Gastager und ihrer heimlichen Liebe zu Golfcaddys.

nach einem wundervollen Abendessen im Haus am Meer in Hohwacht

Nach einem wundervollen Abendessen im Haus am Meer in Hohwacht. © TA.SH

Ein großes Dankeschön!

Danke für eure vielen Interessanten Einblicke, die Ehrlichkeit und das entgegengebrachte Vertrauen. Es ist wirklich einzigartig so viele tolle Kollegen im Land zu haben: Philipp Brandt, Stephan Tomnitz, Folkert Jeske, Hagen Klindt, Dirk Osbahr, Grit Wenzel, Dirk Sohn, Hein Lüth, David Depenau und Gerald Henningsen.

Die Orga-Feen… Die Organisation von Grit Wenzel und meiner Kollegin Claudia Mank hätten nicht besser sein können. Danke für diesen ganz normalen “perfekten” Tag.

2 Antworten

  1. MOIN liebe Andrea udn lieber Philipp!

    Ihr seid ja echte Frühaufsteher – das scheint sich im Genueser Schiff allerdings wirklich zu lohnen. Ich durfte den Ausblick und die Herbnerger von zwei Jahren auch schon genießen udn ich muss Euch echt Recht geben. Habt einen tollen Tag udn auf bald! Der Oliver aus Oldenburg (dem Südlichen) ;-))

    • Philipp Dornberger Philipp Dornberger

      Moin Oliver,

      schön von Dir zu hören :-) Als ich den Blogeintrag geschrieben habe, ist es mir wirklich schwer gefallen, diesen einzigartigen Blick und die Atmosphäre in Worte zu fassen. Schleswig-Holstein ist halt immer für eine Überraschung zu haben.

      Ahoi
      Philipp

Einen Kommentar schreiben